Bericht Generalversammlung 2020

Bericht Generalversammlung 2020

SpVgg/DJK Heroldsbach/Thurn e.V.

Generalversammlung vom 16.10.2020

Am 16.10.2020 fand die Generalversammlung 2020 im Sportheim statt. Der Bericht der Vorstandschaft verwies auf eine überaus positive Entwicklung der Mitgliederzahlen (fast 40% Steigerung in den letzten 5 Jahren) und die inzwischen über 1.100 Vereinsmitgliedern. Ebenso positiv ist die stabile finanzielle Gesamtsituation des Vereins. Die jährlichen Überschüsse werden in die Infrastruktur investiert (u.a. Schaffung von Räumlichkeiten für die Abteilung Darts, Instandsetzung des B-Platzes) und zum Abbau der Verbindlichkeiten verwendet.

 

Die Hauptaufgabe in der kommenden Amtszeit wird die energetische Sanierung des Sportheims darstellen. Hierzu wurden bereits entsprechende Förderanträge beim Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) eingereicht. Die geplanten Maßnahmen sowie ein entsprechender Finanzierungsplan werden in einer (außerordentlichen) Mitgliederversammlung ausführlich dargestellt werden. Auch die Gemeinde – so erster Bürgermeister Benedikt Graf von Bentzel in seinem Grußwort – werde den Sportverein bei seinem Vorhaben entsprechend unterstützen.

Bei den Neuwahlen wurden Vorstandschaft und Vereinsbeiräte neu gewählt. Die sechsköpfige Vorstandschaft setzt sich zusammen aus Jürgen Glassl (Ressort Buchführung/Mitgliederverwaltung), Sabine Hoyler (Wirtschaftsbetrieb, Liegenschaften/Infrastruktur), Simone Janssen (Sportentwicklung), Thomas Marquardt (Öffentlichkeitsarbeit, Sportentwicklung Fußball), Inge Piroth (Repräsentation) und Harald Poßer (Finanzen, Liegenschaften/Infrastruktur).

Unterstützung erhält die Vorstandschaft durch die Beiräte Florian Böhm (Liegenschaften/Infrastruktur – Plätze), Tobias Gügel (Liegenschaften/Infrastruktur – Gebäude), Jürgen Sauer (Liegenschaften/Infrastruktur), Jonas Schmitt (Öffentlichkeitsarbeit) sowie Marcel Zöbelein (Mitgliederverwaltung).

Als Abteilungsleitungen wurden von der Mitgliederversammlung bestätigt: Jennifer Lindenberger (Badminton), Marc-Oliver Mideck (Darts), Hannes Feeß (Fußball), Simone Janssen (Leichtathletik/Turnen), Richard Freund (Senioren 60 plus), Carmen Henneberg (Tennis), Reinfried Gößwein (Tischtennis) sowie Benjamin Kraus (Volleyball). 

hinten von links: Thomas Marquardt, Harald Poßer, Jürgen Glassl; vorne von links: Inge Piroth, Simone Janssen, Sabine Hoyler

Neben dem langjährigen Tischtennis-Abteilungsleiter Richard J. Gügel – er übergab sein Amt nach 52 Jahren an Reinfried Gößwein – wurden auch die drei bisherigen Vorstandsmitglieder Hannes Bauer, Richard Heinze und Andree Obenauf verabschiedet.

Die Versammlung kommentiert von Jonas Schmitt:

„Das werden die Podcast-Plätze. Entspannt zurücklehnen und einfach nur zuhören ohne sich die vollgestopften PowerPoint-Präsentation geben zu müssen.“ Lachend wurde der, in heutigen Zeiten auf 1.50 Meter geeichte Zollstock von Stuhlbein zu Stuhlbein geschoben und die Sitzgelegenheiten wie Schachfiguren in ihre angestammten Quadratmeter gestellt. Die fragwürdigen Geheimtipps im Versammlungsraum des Heroldsbacher Sportheims blieben an diesem Abend leer. Keiner der Anwesenden wollte sich – im toten Winkel kauernd – den vollumfassenden Charme der diesjährigen Generalversammlung entgehen lassen. Nach mehreren, den widrigen Umständen der ersten Jahreshälfte geschuldet, gecancelten Terminen, war bei den Beteiligten die Erleichterung sichtlich groß, eine dem Hygienekonzept vollumfassend gerecht werdende Veranstaltung auf die Beine stellen zu können. Glücklicherweise ist die Thematik: ‚Corona-Debatte für unwissende Laien‘, welche mittlerweile zum guten Ton einer jeden Konversation zählt, bei Weitem nicht die einzige Konstante, derer es im Kalenderjahr 2020 zu würdigen gilt. Vielmehr lassen sich aus Sicht der SpVgg Heroldsbach mehrere erfreuliche Anekdoten erzählen, die sich durchaus wie ein roter Faden durch die jüngere Vereinshistorie ziehen. Nebst der durchwegs positiven Mitgliederentwicklung um ein Plus von 40 Prozent in den vergangenen 5 Jahren, dem Durchbrechen der Schallmauer durch das Knacken der Eintausender-Marke und der, sich stetig neuen Grenzen entgegen reckenden Mitgliederzahlen, stehen eine ganze Reihe weiterer Meilensteine. Jene können – Aufatmen ausdrücklich erwünscht – in weitaus weniger kryptographisch anmutendem Zahlen-Kauderwelsch, das an die unliebsame Matheabschlussarbeit vergangener Jahre erinnert, unter die Bevölkerung gebracht werden. Denn, auch der Bereich der finanziellen Verwaltung steht unter einem guten Stern. Stabile monetären Rahmenbedingungen lassen den Verein auf ein gutes Wirtschaften zurückblicken und stärken den Blick in Richtung einer wegweisenden Zukunft, welche keineswegs auf einem morschen Fundament fußt. Beim Gerüst der Spielvereinigung, in Hinsicht auf Sportvielfalt wurden in den letzten Jahren gezielt Justierungen vorgenommen, welche dem Verein Heroldsbach sichtlich an Attraktivität und Anerkennung gewinnen ließen. Somit schlüpfte letztes Jahr mit der neu gegründeten Darts Abteilung auch das Nesthäkchen des Sportangebots und wurde zu aller Erfreuen recht schnell flügge. Auf den Namen „DC Hellsboch“ getauft wurde das neue Mitglied in der Heroldsbacher Sportfamilie gleich ins Herz geschlossen, sodass die Abteilung sich einem überwältigendem Andrang von Jüngern des Phil Taylor und sonstigen Dartsbegeisterten gegenübersah, welche sie natürlich mit offenem Armen empfing. Demzufolge können sich die Schöpfer des Dartclubs, um Messias Marc Mideck – ganz im Geiste Monty Pythons – nach monatelangen, schweißtreibenden Umbauarbeiten im Heroldsbacher Sportheim ganz ungeniert auf die Schulter klopfen. Die neu kreierte „Dartshölle“ vereint hochmoderne Technik und schickes Ambiente mit sanftem Ally Pally-Flair, der sich unter Zuschauer und Spieler mischt, welche, so sagt man sich, an ganz besonderen Abenden sogar die Stimme des ikonischen Russ Bray nachklingen hören.

Legendenstatus abseits des hochdotierten Marktschreier-Tums erlangt man hierzulande auch noch in kleinen oberfränkischen Gemeinden. Nach etlichen Jahren geht die Ära des ehemaligen Bürgermeisters Richard Gügel als offizieller Funktionär der SpVgg/DJK Heroldsbach/Thurn zu Ende, der ebenso wie die bisherigen Vorstände mit allem Dank der Welt verabschiedet wurde. Zum Glück aller aber ist das letzte Kapitel noch lange nicht geschrieben. Alle Beteiligten werden Heroldsbach natürlich weiterhin mit Ratschlägen und offenem Ohr zur Seite stehen.

So sehr es am, über Jahre aufgebauten Selbstverständnis nagt das Gewohnte hinter sich zu lassen, so sehr ist doch die Zeit gekommen die Geschichte neu zu schreiben. Ein Tapetenwechsel am großen Rund des Heroldsbacher Entscheidungskomitees, weitaus bedeutsamer als der längst überflüssige im Oval Office. Durch bewusste Aufgabenverteilung auf mehrere Schultern und einer wohl überlegten Einteilung der verschiedenen Einflussbereiche, soll keineswegs das Erbe der altertümlichen Ritter der Tafelrunde angestrebt werden. Vielmehr lässt sich das geformte Gebilde als unehelichen Findling des Urknalls ansehen. Die Jugend würde es wie folgt beschreiben: „Sonnensystem auf wish bestellt.“ Für alle jene, dem Social-Media-Zirkus nicht so ganz affin verbundenen Wissbegierigen, jetzt nochmal im Harald Lesch-Style. Aus dem heliozentrischen Planetensystem unserer Milchstraße nehme man die Sonne und ersetze sie mit dem Mutterplaneten der sechsköpfigen Vorstandschaft. Um einiges nahbarer als noch ihr glühender Vorgänger besteht nun für die restlichen, durch das Orbit kreisende Gesteins-Konstrukte die Möglichkeit in ihrer Umlaufbahn weiter an die Vorstandschaft heranzutreten. Der fristlosen Kündigung des Plutos vom „Verein wissenschaftlich anerkannter Planten im von Menschen bewohnten Sonnensystem“, kurz: VwaPivMbS sei Dank: Die Rechnung geht auf. Acht Planeten. Acht, mit dem schönen Namen Ressorts ausgestatte Bereiche. In Sachen Repräsentation kamen die verschiedenen Ressorts allerdings auf keinen grünen Zweig. Niemand wollte – selbst nur repräsentativ die Erde ersetzen. Zu schlechtes Image, grausamer Ruf und bedauernswert mieses Horoskop. Nun gut. Weiter im Text.

Zu den Sprösslingen der Vorstandschaft zählt die Repräsentation unter Aufsicht der Schirmherrin Inge Piroth, also ungefähr so wie bei dem Planetenbeispiel, nur das es in dem Fall auch gern gemacht wird, ebenso wie die Funktionen Finanzen, welche der in diesem Bereich vorständige Harald Poßer unter seine Fittiche nimmt, sowie Buchführung/Mitgliederverwaltung. Ersteres ist natürlich mit einem leichten Dagobert Duck-Touch behaftet, befasst sich jedoch mit den weitaus weniger komplizierten Begriffen wie Liquiditätsüberwachung, Abteilungsbudgets, etc., als dem Vermächtnis eines Weltimperiums. Apropos Imperium. Die Gefolgschaft des Imperium Romanum im alten Rom kann man bei der SpVgg Heroldsbach nicht übertrumpfen, jedoch sorgen die Männer des Vertrauens des dritten Gesichtspunkts, Vorstand und Mentor Jürgen Glassl, sowie seine rechte Hand und Beirat Marcel Zöbelein für ein Vielfaches glücklicherer Mitglieder, als man in Gelsenkirchen vorzuweisen hat. Schon mal im sportlichen Bereich angelangt, ist es notwendig auf das Ressort der Sportentwicklung, unter dem Segen der Schutzpatronen Simone Janssen und Thomas Marquardt – in der Abteilung Fußball – zu blicken, welche dafür sorgen, dass man in Heroldsbach nicht so endet wie auf Schalke. Königlich vertreten wird der Bereich der Liegenschaften sowie Infrastruktur von gleich zwei Vorstände: Sabine Hoyler und dem eben genannten Harald Poßer. Zu ihrer Seite stehen die Beiräte Jürgen Sauer, Florian Böhm, welcher sich vor allem um die Plätze kümmern wird sowie Tobias Gügel – spezialisiert auf das Wohlergehen der Vereinsgebäude. Das ganze Team sorgt unter anderem für ein verantwortungsbewusstes Fördermittelmanagement, ein dem Ligabetrieb angemessenes Einhalten krumm gestreuter Linien am Fußballplatz und der Instandhaltung jeglicher Gebäude und Außenanlagen. Ein Punkt auf den einige bestimmt schon sehnsüchtig gewartet hatten stellt der Wirtschaftsbetrieb dar, der sich in Franken für alle ja hoffentlich selbst erklärt und unter die Obhut von Sabine Hoyler fällt. Wie ein guter Wein im Wirtshauskeller, gewinnt der Mensch mit dem Alter an unerschöpflichen Wert für nachfolgende Genrationen. Aus diesem Grund begleitet – wie bereits angeschnitten – der Ehrenvorstand die Spielvereinigung durch besonnene Ratschläge und Repräsentation weiterhin auf Schritt und Tritt. Last but not least das Ressort der Öffentlichkeitsarbeit, derer ihr dieses Stück Weltliteratur zu verdanken habt und die mit dem Leitsatz: „Garantiert seriöser als die BILD-Zeitung und professioneller als der HSV“, versucht, trotz einer ordentlichen Dosis unpassender Satire, schlechter Witze und einer Menge Selbstironie im allmorgendlichen Kaffeepott, der tugendhaften Berichterstattung in allen Medienkanälen gerecht zu werden, um den Leserinnen und Lesern ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. In diesem Sinne: Bei positiver Kritik bitte an Thomas Marquardt wenden, der Rest möge sich den Adjutanten Jonas Schmitt vorknöpfen.

So. Genug Schabernack. Durch die kluge Verteilung der Last auf eine Vielzahl fähiger Köpfe sind alle Mitwirkenden der Spvgg Heroldsbach der Überzeugung, dass sich die Zusammenarbeit der verschiedenen Vorstände sowohl untereinander, als auch mit den zuständigen Beiräten signifikant verbessern wird. Dadurch sollen in nächster Zeit weitere erfolgreiche Projekte geplant, aufgebaut und durchgeführt werden. Als Vorbild dafür wird beispielsweise die erfolgreiche Umsetzung der Rundumerneuerung des B-Platzes, inklusive abfräsen der Unebenheiten, legen einer Drainage und Einbau einer Bewässerungsanlage herangezogen. Zusätzlichen Glanz soll dem neuen Grün eine moderne LED-Flutlichtanlage geben. In neuem Gewand erscheinen möchte auch das Heroldsbacher Sportheim, womit die Hauptaufgabe in der kommenden Amtszeit schon einmal formuliert wäre. Die Anträge zu eben jener Sanierung wurde bereits an den Bayerischen Landes-Sportverband gestellt. Eine Zusage hat die Spielvereinigung bereits schon jetzt vorzuweisen. Zwar nicht vom BLSV, allerdings hat die Gemeinde Heroldsbach in Persona des ersten Bürgermeisters Benedikt Graf von Bentzel, mit seinem Grußwort bei der Generalversammlung ihren Segen für eine finanzielle Unterstützung des Vorhabens gegeben.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat meiner ehemaligen Mathelehrerin. Es mag die achte, neunte Klasse gewesen sein, in der sie uns allen einbläute: „Auf einem Fundament aus Sand kann man kein Haus bauen!“ Die Klausuren meisterte ich mit Ach und Krach. Was soll man sagen. Sand im Getriebe. Da bevorzugte ich es schon eher mit Fußbällen zu jonglieren, statt mit Zahlen und Buchstaben. Aber Mathematik hin oder her. Sie hatte Recht! Auch wenn mir das in dem Moment vielleicht nicht klar werden wollte. Denn dieser Satz war vielmehr als nur der Ratschlag eines der Rente hinarbeitenden Arithmetik-Drachens. Es war eine Lehre fürs Leben, in der auch ein Fünkchen Wahrheit für die neue Vorstandschaft und Beiräte steckt. Denn die SpVgg/DJK Heroldsbach/Thurn wird nicht auf Sand gebaut. Wurde sie nie. Und wird sie auch niemals werden. Die personellen Änderungen werden den Sockel noch fester zementieren, als er es jemals war. Sodass den hochgesteckten Zielen keine Grenzen gesetzt und diese bis in die Schwindelerregbarkeit geschraubt werden. Solange, bis die Leinwand im Heroldsbacher Sportheim von jedem Winkel aus einsehbar ist. Solange.

 

Jonas Schmitt/Öffentlichkeitsarbeit

Hier unser neues Ausschussteam im Überblick:

Vorstandschaft:

Glassl Jürgen                          Buchführung/Mitgliederverwaltung

Hoyler Sabine                        Wirtschaftsbetrieb,Liegenschaften/Infrastruktur

Janssen Simone                      Sportentwicklung

Marquardt Thomas               Öffentlichkeitsarbeit, Sportentwicklung Fußball

Piroth Inge                             Repräsentation

Poßer Harald                          Finanzen, Liegenschaften/Infrastruktur

 

Beiräte:

Böhm Florian                         Liegenschaften/Infrastruktur – Plätze

Gügel Tobias                          Liegenschaften/Infrastruktur – Gebäude

Sauer Jürgen                          Liegenschaften/Infrastruktur

Schmitt Jonas                         Öffentlichkeitsarbeit

Zöbelein Marcel                     Mitgliederverwaltung

 

folgende Abteilungsleitungen wurden bestätigt:

Lindenberger Jennifer          Badminton

Mideck Marc-Oliver              Darts 

Feeß Hannes                          Fußball 

Janssen Simone                      Leichtathletik/Turnen 

Freund Richard                      Senioren 60 plus 

Henneberg Carmen                Tennis 

Gößwein Reinfried                Tischtennis 

Kraus Benjamin                     Volleyball 

 

Die Vorstandschaft